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02.05.2018

HSDopen – Ein Open-Access-Konzept für die Hochschule Düsseldorf

Ausgelöst durch die Zeitschriftenkrise und befördert durch das enorme Potential der Digitalisierung und des Internets befinden sich die wissenschaftliche Kommunikation und Kooperation im tiefgreifenden Umbruch. Der freie Zugang zu wissenschaftlichem Wissen, Open Access genannt, ist auf dem Vormarsch, wie an den jährlich steil ansteigenden Zahlen der im Directory of Open Access Journals (https://doaj.org) verzeichneten Zeitschriften nachzuvollziehen ist.

An der Hochschule Düsseldorf wird z. B. das Journal of Virtual Reality and Broadcasting (https://www.jvrb.org) in solcher Form seit dem Jahr 2004 publiziert. Ebenso folgen die Forschungsberichte des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Düsseldorf und die vom Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften herausgegebenen Studies in Social Sciences and Culture diesem Prinzip. Verschlossen durch sog. paywalls (Bezahlschranken), d. h. teilweise hochpreisige Subskriptionen oder Lizenzen, ist der Zugang zur Mehrzahl der Publikationen, die sowohl von den Forschenden der HSD publiziert als auch für ihre wissenschaftlichen Studien benötigt werden.

Aus diesem Grund hat die globale Initiative OA2020 (https://oa2020.org) das Ziel das derzeitige Subskriptions-System, welches durch große Verlage dominiert wird, zu neuen Open-Access-Publikationsmodellen zu transformieren, die eine unbeschränkte Nutzung wissenschaftlicher Ergebnisse ermöglichen und die Tragfähigkeit der Publikationskosten gewährleisten. Die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen unterstützt diese Initiative bereits durch die Finanzierung eines Nationalen Open-Access-Kontaktpunktes (http://oa2020-de.org).

Diese Entwicklungen im Blick beauftragte mich die Präsidentin ein Open-Access-Konzept für die Hochschule Düsseldorf zu erarbeiten – auch mit dem Ziel die Publikationen und damit die Forschungsergebnisse der HSD besser sichtbar zu machen. Hierzu benötige ich die Unterstützung all derjenigen, die an der HSD wissenschaftlich publizieren. Im Verlaufe der Erfüllung meines Auftrags werde ich mich an Sie wenden, stehe aber auch für Hinweise und Fragen zu den Themenfeldern Open Access und Open Science jederzeit zur Verfügung.

Michael Uwe Möbius